Rund ums Wohnen

Prima Klima in der Wohnung...  
An Zimmerecken, im Fensterbereich und hinter Möbeln kann es vorkommen, dass sich dort Feuchtigkeit und Schimmelpilz bilden. Die Feuchtigkeit kommt in den meisten Fällen von innen. Jeder Mensch gibt pro Tag ca. 1 l Wasser durch die Atemluft ab. Hinzu kommt noch die Feuchtigkeit aus Küche und Badezimmer. Am deutlichsten wird die Feuchtigkeitsabgabe durch den Menschen in der kalten Jahreszeit im Auto. Wenn man hier nicht heizt, die Lüftung anstellt bzw. die Autofenster öffnet, beschlagen sofort die Scheiben. Hieraus lässt sich ableiten, wie auch in der Wohnung Feuchtigkeit entsteht oder vermieden werden kann.

...durch heizen und lüften!
Alle Räume einer Wohnung sollten den ganzen Tag über eine gleichmäßige Raumtemperatur von mindestens 20.0 Grad haben. Wer es im Schlafzimmer kühler haben möchte, muss dort die Türe geschlossen halten und verstärkt lüften. Gelüftet wird eine Wohnung - bei optimaler Energieeinsparung - durch mehrmaliges tägliches Querlüften bei weit geöffnetem Fenster. Wer dies nicht möchte, muss bei gekipptem Fenster längerfristig querlüften. Noch ein wichtiger Tipp: An Außenwänden sollten die Möbel mindestens 5-10 cm Abstand zur Wand haben, damit die Luft dort frei zirkulieren kann. 

Abgabe von Feuchtigkeit in Wohnungen durch:

Topfpflanzen:  7-15 g / Stunde 
Mittelgroßer Gummibaum:  10-20 g / Stunde 
Trocknende Wäsche:  4,5 kg 
Trommel geschleudert:  50-200 g / Stunde 
Wannenbad:  ca. 1 000 g / Bad 
Duschbad:  ca. 1 700 g / Bad 
Kurzzeitgericht:  400 - 500 g / Stunde Kochzeit 
Langzeitgericht:  450 - 900 g / Stunde Kochzeit 
Braten:  ca. 600 g / Stunde Garzeit 
Geschirrspülmaschine:  ca. 200 g / Spülgang 
Waschmaschine:  200 - 350 g / Waschgang 
   
Menschen   
Schlafen  40-50 g / Stunde 
Hausarbeit  ca. 90 g / Stunde 
anstrengende Tätigkeit  ca. 175 g / Stunde 


Ganz wichtig ist es, größere Wasserdampfmengen, die beim Kochen oder Duschen entstehen, durch gezieltes Lüften der betreffenden Räume sofort nach außen abzuleiten. Die Türen sollten während dieser Vorgänge möglichst geschlossen bleiben, damit sich der Wasserdampf nicht in der ganzen Wohnung ausbreitet.